Jede Woche findet in allen Kindergärten der concept maternel gGmbH in Freiburg das Projekt „SPATZ – Frühkindliche Sprachförderung“ statt.

SPATZ (Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf) ist ein vom Land Baden-Württemberg gefördertes und orientierungsplanbasiertes Projekt zur Stärkung der Sprachförderung in Kitas und baut auf das Programm „SBS – Singen, Bewegen, Sprechen“ auf.

Kooperationspartner ist die Musikschule Freiburg. Der stellvertretende Schulleiter Jürgen Burmeister koordiniert die einzelnen Initiativen in den Freiburger Kindergärten. Das SBS-Projekt vor Ort leiten geschulte Lehrkräfte der Musikschule Freiburg in Zusammenarbeit ("Tandem") mit einer Erzieherin/Erzieher des jeweiligen Kindergartens.
In den wöchentlichen Einheiten à 45 Minuten steht die musikalische Improvisation im Vordergrund. Die Kombination von Sprache und Bewegung, ist eine besonders geeignete Möglichkeit die Sprachentwicklung von Kindern zu unterstützen.

Die Kinder können sich in Tänzen zur Musik bewegen und sich auf diese Weise ausdrücken.

Jahreszeit- und themenbezogene Lieder und Verse werden eingeübt und mit verschiedenen Orff Instrumenten, wie z.B. Klangstäben, Rasseln oder Handtrommeln, begleitet. Die Kinder erhalten so einen Einblick in verschiedene Musikrichtungen und Rhythmen. Sie lernen das Orff Instrumentarium kennen und können sich damit spielerisch ausprobieren und neu entdecken.

Ziel des Projekts ist es, Kinder mit Sprachförderbedarf individuell und spielerisch zu unterstützen, und mit Freude und Spaß an Rhythmik & Bewegung ihr Selbstvertrauen nachhaltig zu stärken.

Auch über die Projekteinheiten hinaus ist das Projekt in den Kitaalltag integriert. Durch die Übertragung der gelernten Lieder oder Reime profitieren auch die anderen Kinder der Einrichtung. Die Reflexion des Tandems gibt außerdem zusätzliche Impulse für den pädagogischen Alltag.

Mehr Informationen finden Sie auch unter www.kultusportal.bw.de

Kann Wasser den Berg hinauf fließen? Wachsen Kürbisse an Bäumen? Und kann Sand brennen?

Dies sind einige der Fragen mit denen sich Kinder tagtäglich im Kindergarten mit großer Neugierde nähern. Die Kindergärten Große Bären und Große Tiger gingen diesen Fragen auf den Grund.

Beide Kindergärten haben bereits eine naturwissenschaftliche Ausrichtung. Außerdem verfügen beide über so genannte Forscherräume bzw. -labore. Nun nahmen sie zusätzlich an der frühkindlichen Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ der Stiftung Haus der Kleinen Forscher teil. Ziel er Initiative ist es, bei Kindern schon möglichst früh ein Interesse für naturwissenschaftliche, mathematische und technische Themen zu wecken bzw. zu entdecken. Kinder sollen die Möglichkeit haben sich mit Freude und Begeisterung durch alltägliche Anlässe diesen Themen anzunähern. Dabei steht immer das Kind mit seinem natürlichen spielerischen Interesse im Mittelpunkt.

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hat um diesem Ziel näher zu kommen in ganz Deutschland über 200 lokale Netzwerke etabliert. Sie bieten pädagogischen Fachkräften durch Workshops und Fortbildungen mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten und praxisnahen Inhalten & Materialien neue Impulse. Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem die Themen Wasser, Luft, Feuer, Licht, Farben, Mathematik und Sprudelgase.
Aus den Kindergärten Große Bären und Große Tiger nahmen jeweils zwei pädagogische Fachkräfte zwei Mal im Jahr an Workshops des Freiburger Netzwerks teil.

Im Zuge dieser Fortbildungen wurde beide Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.

Mehr Informationen finden Sie unter www.haus-der-kleinen-forscher.de

BeKi steht für „Bewusste Kinderernährung“ und ist eine Landesinitiative des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

Seit über 30 Jahren zeichnet sich dieses Angebot für alle Bildungseinrichtungen durch hohe fachliche Qualität und neutrale, wissenschaftlich fundierte Informationen aus. Freiberufliche Mitarbeiterinnen, die „BeKi-Fachfrauen“, führen unter dem Motto "Fit essen schmeckt" in Tageseinrichtungen für Kinder, in Erwachsenenbildungseinrichtungen und in Schulen Veranstaltungen mit Eltern, Kindern und Pädagogen durch und unterstützen so die Entwicklung eines umfassenden Ernährungskonzepts.

Als Träger von ganztägigen Kindertageseinrichtungen, in welchen ein Großteil der Kinder 2-3 Mahlzeiten am Tag einnehmen, sehen wir uns hier in einer besonderen Verantwortung.

Ernährungserziehung ist eine sehr positive und vor allem lohnende Aufgabe, die ohne großen Aufwand in den Alltag integriert werden kann. Bewusstes Essen macht Spaß, fördert die soziale und emotionale Kompetenz und Integration. Es hält Kinder gesund und fit und legt damit eine der wichtigsten Grundlagen für die Bildung des Kindes.

Bereits im Jahr 2012 haben wir uns BeKi als Partner mit ins Boot geholt: Geschulte Ernährungswissenschaftler und Hygieneexperten standen uns mit Rat und Tat zur Seite stehen und haben alle Einrichtungen beraten, wie bereits gute guten Ansätze verbessert und optimiert werden können.

Das Jahr 2013 stand bei allen concept-maternel-Kitas unter dem Motto „gesunde Ernährung“. Bis zum Sommer 2013 wurden alle pädagogischen Fachkräfte und HauswirtschafterInnen von den BeKi-Fachfrauen geschult und fachlich begleitet. Die Eltern unserer Kitakinder konnten sich in Ernährungsfragen beraten lassen.

„Eine gesunde Ernährung in Kita“ stand als gemeinsames Ziel und mündete in eine BeKi-Zertifizierung aller unserer Einrichtungen.

Seit dem Jahr 2011 stehen wir in Kooperation mit der schwedischen Täby Pedagogerna Förskolor AB, die 23 Einrichtungen für Kinder von 1-6 Jahren in der Nähe von Stockholm betreibt. Die Kooperation besteht in einem regelmäßigen Personalaustausch und gegenseitigen Hospitationen.

Im Oktober 2011 kamen zunächst die damalige Täby-Geschäftsführerin Agneta Lindegren und Lena Röjestål-Dahlqvist, Leiterin zweier Täby-Einrichtungen, nach Freiburg zu Besuch, um unsere Einrichtungen kennenzulernen und die Kooperationspläne weiter voran zutreiben.

Im April 2012 besuchten in diesem Zusammenhang alle 10 schwedische Täby-Kita-LeiterInnen unsere Kitas in Freiburg und stellten den pädagogischen Mitarbeiterinnen & Mitarbeitern vor Ort ihr schwedisches Konzept und dessen Besonderheiten, wie z.B. die Babymassage vor.

Im Mai 2012 flogen im Gegenzug alle Kita-Leitungen der concept maternel für 3 Tage nach Schweden um sich selbst ein Bild der pädagogischen Arbeit vor Ort zu machen und die neu geknüpften Kontakte zu vertiefen.

In der Pilotphase des Personalaustauschs im September 2012 ging zunächst eine pädagogische Fachkraft der concept maternel für 4 Wochen als „Botschafterin“ in eine Einrichtung der Täby nach Schweden. In derselben Zeit erlebte eine schwedische Fachkraft den pädagogischen Alltag in einer unserer Einrichtungen in Freiburg. 

Im Mai 2014 ging der gegenseitige Personalaustausch in die vierte Runde.

Auch im Jahr 2015 reiste erneut eine Mitarbeiterin als "concept-maternel"-Botschafter zu Täby nach Schweden.

Das Bewerbungsverfahren für das pädagogische Personal ist einfach: Jeder kann sich bewerben, nötig sind u.a. gute Kenntnisse der englischen Sprache.